40 Tage ohne Lügen
der journalist jürgen schmieder hat 40 Tage lang versucht, radikal ehrlich zu sein. das ergebnis: geprellte rippen, nächte auf dem sofa – wohl aber mehr lebensfreude. und ein buch.
während ich das interview mit ihm auf www.ftd.de gelesen habe, habe ich mich natürlich unwillkürlich selber gefragt, wie oft am tag ich wohl lüge bzw. die wahrheit ein wenig verdrehe oder beschönige. und das sowohl im privaten als auch im beruflichen kontext. eine klare antwort will mir da adhoc nicht einfallen.
im beruflichen kontext würde ich mal zu behaupten wagen, dass ich sehr selten lüge. ein “gar nicht” wäre wohl eine lüge. im privaten sieht es bestimmt ein wenig anders aus. wenn ich allerdings im interview lese, dass der durchschnittsmensch 200x am tag lügt, finde ich dass schon viel und verspüre in mir sofort den drang, zu behaupten, dass ich nicht zum durchschnitt gehöre. mich würde interessieren, wie diese zahl zustande gekommen ist.
mich spricht das projekt sehr an. ich wäre aber wohl nicht so mutig, es so auch einmal auszuprobieren. was ich aber schon in den nächsten tagen tun werde ist, mich einmal genauer zu beobachten und wahrzunehmen, wie oft und in welchen situationen ich zu einer lüge greife.
hier können sie das interview lesen: 40 tage ohne lügen











