Archiv für die Kategorie „nachdenkliches“
Frank aus Hannover braucht Hilfe
Über Twitter bin ich auf Frank aus Hannover aufmerksam geworden, der an Leukämie erkrankt und auf eine Knochenmarkspende angewiesen ist. Am 12.09. wird es in Hannover eine Typisierungsaktion der DKMS geben. Ich selber bin dort seit Jahren Mitglied und bereits typisiert.
Bitte helfen Sie mit und lassen sich dort typisieren. Denn es kann uns alle mal betreffen und je mehr dort registriert sind, umso größer sind die Heilungschancen. Auch wenn Sie vielleicht Frank nicht helfen können, so doch vielleicht in Zukunft jemand anderem.
Mehr Infos zur Aktion finden Sie hier: Wir für Frank
Ich danke Ihnen.
40 Tage ohne Lügen
der journalist jürgen schmieder hat 40 Tage lang versucht, radikal ehrlich zu sein. das ergebnis: geprellte rippen, nächte auf dem sofa – wohl aber mehr lebensfreude. und ein buch.
während ich das interview mit ihm auf www.ftd.de gelesen habe, habe ich mich natürlich unwillkürlich selber gefragt, wie oft am tag ich wohl lüge bzw. die wahrheit ein wenig verdrehe oder beschönige. und das sowohl im privaten als auch im beruflichen kontext. eine klare antwort will mir da adhoc nicht einfallen.
Das 90/10-Prinzip des Stephen Covey
heute bin ich über twitter und doc ramadani auf den blog der hypnosetherapeutin und heilpraktikerin katharina hille aufmerksam geworden und dort auf einen interessanten artikel gestoßen. frau hille hat sich die arbeit gemacht, einen artikel von stephen covey ins deutsche zu übersetzen, den ich hier etwas verändert gerne wiedergebe:
das 90/10-prinzip
worum geht es bei diesem prinzip?
- 10% des lebens besteht aus dingen die ihnen geschehen.
- 90% des lebens wird davon bestimmt, wie sie reagieren.
was bedeutet das?
tatsächlich haben wir keine kontrolle über die 10% die uns geschehen (manche anhänger des universums würden sogar das bestreiten, aber lassen wir das mal so stehen). bei den 90% sieht das anders aus. sie bestimmen diese 90%. wie? – durch ihre reaktion. sie können keine rote ampel kontrollieren. aber, sie können ihre reaktion kontrollieren. sie können lernen zu kontrollieren, wie sie reagieren.
beispiel gefällig?
Ballast
heute lege ich ihnen einen text von einem anderen blog ans herz. das thema “ballast abwerfen” kennt ein jeder und ich finde, dieser text in seiner kürze beschreibt diesen spannenden und von zeit zu zeit oft nötigen vorgang auf wunderbare weise. der anonymen autorin bin ich auf twitter begegnet, wo sie bis vor kurzen unter dem namen “poetin” getwittert hat und so bin ich auch auf ihren blog aufmerksam geworden. netterweise darf ich ihren text hier veröffentlichen. noch mal vielen dank an dieser stelle. ihr wirklich sehr lesenswerter blog meinwärts ist hier zu finden.
heute widme ich mich einer meiner lieblingsbeschäftigungen: ballast abwerfen. jedes mal, wenn ich meinen schrank ausmiste, die paar schubladen, das fach unter der schreibtischplatte, bin ich erstaunt. erstaunt darüber, wie viel davon im papier- oder anderen müll landet. ich hab mich immer gefragt, wie das
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Wahre Liebe
einst verliebte sich ein frosch in eine maus und auch die maus fand an dem frosch gefallen und erwiderte seine liebe. beide hatten sehr verschiedene arten zu leben und hatten sich viel zu erzählen. des abends wenn sie zusammensaßen, erzählte der frosch von seinem tiefen teich und all den dingen, die es darin zu sehen und zu finden gab. er erzählte von den fischen und dem alten seehecht, der auf dem grund des teiches lebte und all den gefahren, die er schon durchgestanden hatte. die maus liebte diese geschichten und fand sie faszinierend und spannend. sie konnte ihm einfach stundenlang zuhören. sie erzählte ihrerseits davon, wie man gefräßigen katzen entkommt, wie man vorräte für den winter zusammensammelt, und wie man tiefe gänge in die erde gräbt, und das es gut ist, immer einen zusätzlichen gang zu graben, falls der hauptgang einmal verschüttet ist, oder gerade ein bedrohlicher feind davor wartet. manchmal ist es einfach gut, wenn man durch einen hinterausgang verschwinden kann. 
wie sie so erzählten kam der frosch auf den gedanken, die maus könne ihm einmal durch den hinterausgang entschwinden, und da er sie doch so sehr liebte, begann er zunehmend unruhiger zu werden. dies merkte die maus und fragte den frosch, was ihn beunruhige. der frosch mochte nicht so recht erklären, was ihn so unruhig machte und sprach schließlich: “weißt du, manchmal bekomme ich angst, wir könnten uns verlieren, und ich liebe dich doch so!” “ach diese angst habe ich auch manchmal,” sprach da die maus, denn sie fürchtete, der frosch könne ihr irgendwann entspringen und auf nimmer wiedersehen in den tiefen teich abtauchen. “aber wir könnten doch unsere hände zusammenbinden, dann könnten wir uns nie verlieren”, sprach der frosch und der maus war es nur recht, und so banden sie ihre hände zusammen, die maus die rechte und der frosch die linke.
Zwei Wölfe
eines abends, am lagerfeuer unter manitus großem sternenzelt erzählte ein alter und weiser cherokee-indianer seinem enkelsohn über einen kampf, der im menschen vor sich geht.
“dieser kampf, mein sohn, geschieht zwischen zwei wölfen. in uns. in uns allen. der eine kämpft mit: zorn, neid, eifersucht, trübsal, klagen, habsucht, arroganz, selbstmitleid, vergehen, groll, minderwertigkeitsgefühl, lügen, falschem stolz, überheblichkeit, ego.
der andere kämpft durch: freude, frieden, liebe, hoffnung, gelassenheit, demut, geistige freiheit, freundlichkeit, güte, einfühlungsvermögen, großmut, wahrheitsliebe, mitgefühl und vertrauen.”
ins feuer blickend sann der enkel eine weile darüber nach und fragte: “und welcher wolf gewinnt?”
der alte cherokee antwortete: “der, den du fütterst.”
autor unbekannt.
Gastbeitrag: Im Alter liegt die Würde
Im Alter liegt die Würde
Nach einem kräftigem, verheissungsvollem und mit Rückschlägen versehen Leben, das dem Ende entgegen läuft, innehalten, sich besinnen und geniessen. Einfach sein und ob der Lebenserfahrung die Ruhe durch die Finger gleiten lassen, wahrnehmen, erfahren, lernen und lehren. Das Alter hat in unserer Gesellschaft die Würde längst abgelegt. Alte Leute verursachen Aufwand, Arbeit und kosten Geld. Sie nützen nichts mehr, ihr Wert ist längst versiegt in den Epochen unserer Wirtschaft, deren Inhalt Gehaltlosigkeit ist. Unserem höchsten Gott, dem Geld und der Macht, ist nur junges Blut genehm. Abgenützte Menschen sind sinn- und zweckfrei.












